Direkt zum Inhalt

Wut bei Pierre Sanoussi-Bliss Liebling bei der RTL-Show, kein Interesse von TV-Produzenten

Von ms - 14.03.2025 - 11:00 Uhr
Furst bei Pierre Sanoussi-Bliss
Foto: IMAGO / STAR-MEDIA
ANZEIGE
Loading audio player...

Wut und Frust bei Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss („Der Alte“): Trotz seiner erfolgreichen Teilnahme bei der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ zu Beginn des Jahres bleiben die Jobangebote offenbar aus. Im australischen Dschungel war der schwule Seriendarsteller der Liebling der Zuschauer, sie votierten ihn auf den zweiten Platz hinter Dschungelkönigin Lilly Becker (48), im realen Leben scheint im TV-Business indes weiter kein großes Interesse an ihm zu bestehen. 

Kein Interesse an Sanoussi-Bliss?

„Es ist einfach gar nichts passiert. Auch wenn vier Millionen Menschen in diesem Land das Dschungelcamp gucken, gibt es noch 80 weitere Millionen, die es nicht gucken. Und Produzenten, die mich besetzen könnten, haben das offensichtlich nicht geschaut“, so Pierre Sanoussi-Bliss gegenüber der BILD-Zeitung. Und weiter: „Es ist alles wie immer. Der einzige Unterschied ist, dass mir seit meiner Dschungel-Teilnahme auch mal Jüngere auf der Straße zunicken oder nach einem Selfie fragen. Berlin ist liebenswert ignorant wie vor dem Dschungel auch.“ Erneut betonte der 62-Jährige dabei überdies die besonders schwere Lage für schwarze Schauspieler in Deutschland: „Seit vier Jahrzehnten rede ich über die gleichen Themen. Das hat sich auch nicht durch das Dschungelcamp geändert.“

ZDF-Bashing im Dschungel 

Fakt ist allerdings auch, Sanoussi-Bliss nutzte seine Zeit im australischen Dschungel auch für eine Generalabrechnung mit den Verantwortlichen der ZDF-Serie „Der Alte“, in der von 1997 bis 2015 eine tragende Rolle spielte. Nach 18 Jahren verlängerte die Produktionsfirma seinen Vertrag nicht. Im Dschungel warf Sanoussi-Bliss dem ZDF daraufhin „Verjüngungswahn“ vor und erklärte: „Du stehst nicht gerne einfach auf der Straße nach 18 Jahren. Das war schrecklich!“ Vielleicht hat das Bashing dem ein oder anderen TV-Produzenten auch schlichtweg nicht gefallen? 

Keine Rückkehr ins Reality-TV

Eine erneute Rückkehr ins Reality-TV schließt Sanoussi-Bliss indes weitestgehend aus: „Ich sehe mich nicht im Reality-TV. Ich habe im Dschungelcamp nichts weiter gemacht, als ich selbst zu sein. Das ist mir auf Dauer ein bisschen zu wenig. Ich habe in den letzten 43 Jahren Texte für Rollen gelernt. Das sehe ich als meine eigentliche Arbeit an. Mir macht es Spaß, acht Wochen am Stück zu proben. Ich bin nicht Schauspieler geworden, um als Pierre im Fernsehen zu sitzen.“ Ganz auf seinen Beruf muss der 62-Jährige allerdings nicht verzichten, aktuell ist er als Chauffeur im Theaterstück „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ im Kleinen Theater in Berlin zu sehen. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

rbb24Razzia in Zentrum für queere Menschen in BerlinDER STANDARDSiebte Staffel von "Temptation Island VIP" auf RTL+: No-Go MikrobikiniRheinische PostWie sicher schwule Paare sich fühlen: „Wir fallen als Familie im Alltag auf“Frankfurter Allgemeine ZeitungGriechenland: Zwölf Migranten bei zwei Bootsunglücken ums Leben gekommenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Teddy Bryce beendet Karriere

Abschied nach fast 20 Jahren

Nach zwei Jahrzehnten in der Pornobranche beendet Colton Long alias Teddy Bryce seine Karriere und will mit seiner schwulen Modemarke durchstarten.
Sorge um Ralph Siegel

ESC-Legende erneut in der Klinik

Ralph Siegel ist erneut im Krankenhaus. Sein Büroleiter erklärt: Der 81-Jährige liegt derzeit nicht im Koma und atmet selbstständig.
Kal Penn spielt schwulen Arzt

Anna Nicole Smiths Tod im Kino

In „Trust Me, I'm a Doctor“ spielt Kal Penn den schwulen Arzt von Anna Nicole Smith, dessen Leben nach ihrem Tod ins öffentliche Interesse gerät.
Felix Jaehn ist wieder da

DJ spricht über Depressionen

Nach einer psychischen Krise steht Felix Jaehn wieder auf der Bühne und spricht über Depressionen, queere Identität und den Druck der Musikbranche.
Zu voll, zu dreckig, zu rau

Kretschmer rechnet mit Berlin ab

Guido Maria Kretschmer kritisiert Schmutz und den rauen Umgangston in Berlin. Trotz schöner Erinnerungen fühlt er sich in Hamburg wohler.
Pornostar Drake Von feiert

Einstellung eines Verfahrens

Die Anklagen wegen mutmaßlicher häuslicher Gewalt gegen Pornodarsteller Drake Von wurden jetzt fallengelassen. Zwei andere Verfahren laufen weiter.
Tokio Hotel erntet Kritik

Neues Album enttäuscht Kritiker

Tokio Hotel setzen auf ihrem neuen Album „Encore“ auf vertrauten Poprock. Kritiker bemängeln fehlende Innovationen und vorhersehbare Songs.
Unser Coverboy bei Bendel

Bei Jochen Bendel auf dem Sofa

Martin Angelo ist heute bei Jochen Bendel zu Gast. Der frühere SCHWULISSIMO-Coverboy trifft in der PBB-Late-Night auf Halbfinal-Aussteiger.
Aus bei Promi Big Brother

Deutliche Worte vom Moderator

Christian Lell verpasst das PBB-Finale. Jochen Schropp hatte schon vorher erklärt, warum er dem Ex-Fußballer lieber aus dem Weg ging.